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Kurbelt Outsourcing die Wirtschaft an?

Januar 29th, 2009 · No Comments

Immer mehr Unternehmen bearbeiten ihre Aufträge nicht mehr alleine, sondern holen sich professionelle Unterstützung in Teilbereichen. Die Rede ist hier ganz klar vom Outsourcing. So werden zahlreiche Dienstleister beschäftigt, die einzelne Teilbereiche der Arbeit eines Unternehmens übernehmen. Dies kann die Reinigung der Räumlichkeiten sein, die Organisation und Verwaltung des Büros, die Fertigung von benötigten Kleinteilen und vieles mehr. Dabei setzt man vor allem auf die Dienstleister, weil sie zum Einen das eigene Personal entlasten können, zum Anderen ist man nicht gezwungen, zusätzliches Personal einzustellen, welches wiederum mit Kosten verbunden wäre.

Aktuelle Studien ergeben, dass trotz der weltweiten Wirtschaftskrise das Outsourcing einzelner betrieblicher Tätigkeiten nach wie vor forciert wird. Egal, ob es sich um Weltkonzerne handelt, die ihre Tätigkeit einst in einer Garage aufgenommen haben, oder um mittelständische Betriebe, die sich einfach entlasten wollen. Outsourcing ist heute ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft und wird wohl auch in Zukunft für starke Zuwachszahlen sorgen. So kann man das Ganze am Beispiel eines Büroservices besonders gut erläutern.

Kleinere Unternehmen und Handwerksbetriebe sowie Ein-Mann-Firmen sind oft fit im jeweiligen Fachgebiet. Sie müssen aber genauso ihre Bücher führen, Rechnungen schreiben und den Schriftverkehr mit Ämtern und Behörden führen, wie jedes andere Unternehmen. Da in sehr kleinen Unternehmen nur wenige dieser Tätigkeiten anfallen und die Arbeit kaum ausreicht, um einen zusätzlichen Mitarbeiter einzustellen, greift man auf einen externen Dienstleister zurück. Dieser wiederum sorgt dafür, dass sämtliche Belege in Ordnung gebracht werden und man alle Unterlagen stets zur Hand hat, wenn man sie benötigt. Das Unternehmen, welches diesen Aufgabenbereich außer Haus gibt, kann ihn somit erledigen, der Unternehmer selbst muss sich nicht damit befassen und kann zudem bares Geld sparen. Denn gibt man diese Tätigkeiten außer Haus, so zahlt man nur für die tatsächlich erbrachten Leistungen, nicht jedoch für die Krankheit des freien Mitarbeiters, dessen Urlaub oder Sozialversicherungsbeiträge. Diese muss er selbst tragen, wenngleich er seine Kalkulation so aufstellen muss, dass er die Kosten mit den Einnahmen decken kann.

Grundsätzlich kann man also mit dem Outsourcing aus unternehmerischer Sicht bares Geld sparen, da keine Lohnnebenkosten anfallen und auch Fehlzeiten von Mitarbeitern nicht bezahlt werden müssen. Ein weiterer Vorteil bietet sich, wenn man mit Hilfe des Outsourcing sein eigenes Sortiment ausweiten und zusätzliche Leistungen anbieten kann. Dadurch wird es möglich, eine breitere Kundengruppe anzusprechen. Allerdings wird man hier weniger vom Outsourcing, als vielmehr von einer Kooperation sprechen. Generell gesehen kann das Outsourcing jedoch zum Jobmotor werden, wenngleich zunächst einmal mehr Existenzgründungen dafür an den Start gebracht werden müssten. Doch die schlechteste Variante ist dies sicherlich nicht, da eine Selbstständigkeit nicht nur Risiken, sondern auch Chancen mit sich bringt. Man ist nicht mehr nur auf einen einzigen Geldgeber angewiesen. So können Verluste, die bei der Insolvenz des Arbeitgebers entstehen, in der Selbstständigkeit besser abgefedert werden, da man seine Gelder aus mehreren Quellen bezieht.